Wenn der Baum brennt:

von Online-Redaktion

Eine Brandsimulation von Gruner Brandschutz

Da zur Weihnachtszeit die Anzahl an Wohnungsbränden zunimmt, haben wir das zum Anlass genommen den Brand eines Weihnachtsbaumes im Wohnzimmer zu untersuchen [GDV]. Die Brandsimulation vermittelt einen Eindruck, wie schnell durch einen brennenden Weihnachtsbaum der gesamte Raum in Flammen stehen kann. Daher gilt generell, aber auch insbesondere in der Weihnachtszeit: Vorsicht im Umgang mit offenem Feuer.

Die Brandsimulation wurde mit dem CFD-Programm "Fire Dynamics Simulator" (FDS) in der Version 6.5.3 Parallel des National Institute of Standards and Technology (NIST) berechnet. Bei dem Programm handelt es sich um ein, für die Brandsimulation validiertes, international anerkanntes Feldmodell bzw. CFD-Modell (CFD - Computational Fluid Dynamics) für die Brandsimulationsrechnung.

Diese Brandsimulation lehnt sich an die Realbrandversuche des National Institute of Standards and Technology, die das Brandverhalten von Weihnachtsbäumen untersuchten, an [NIST]. Es wurde eine 2,1 m hohe, ungefähr drei Wochen unter Wohnraumbedingungen getrocknete Waldkiefer der Simulation zugrunde gelegt. Dieser beginnt bei Simulationssekunde 0 s an zu brennen, erreicht nach 1 Minute die maximale Wärmefreisetzungsrate, die ab dem Zeitpunkt beginnt zu sinken. Nach 2 Minuten ist die Brandlast des Weihnachtsbaums aufgebraucht und der Brand verlischt. Vereinfacht wird eine lineare Wärmefreisetzungsrate unterstellt. Ein Brandüberschlag auf die nebenstehenden Geschenke und die Couch wird jeweils nach etwa ½ Minute angenommen.

Verlauf der Wärmefreisetzungsrate des Wohnungsbrandes und Darstellung der Brandereignisse

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