Feuerwehrnachmittag in Köln

von Online-Redaktion

Der vorbeugende Brandschutz ist die große Leidenschaft der Brandschutzingenieure des Geschäftsbereichs Brandschutz der Gruner Gruppe. Dabei müssen im täglichen Geschäft neben den baulichen und technischen Aspekten auch die Belange des abwehrenden Brandschutzes - der Feuerwehr - und auch des betrieblichen Brandschutzes berücksichtigt werden. Zum Zweck der Einführung bzw. Vertiefung in diese Themen trafen sich die Mitarbeiter der Gruner GmbH, Köln und deren Familien am 6. Mai zu einem praktischen Nachmittag auf dem Feuerwehrgelände. Die Organisation und Leitung übernahmen zwei Kollegen, die bereits langjährig in der freiwilligen Feuerwehr aktiv sind.

Zur Einstimmung wurden anhand einer Fettexplosion die Gefahren eines Feuers verdeutlicht. Durch diese beeindruckende Demonstration konnten alle Teilnehmer die Hitze "am eigenen Leib spüren". Die Brandbekämpfung war dann das Hauptthema der nächsten Stunden. So fing man erst einmal klein an und übte den richtigen Einsatz von Feuerlöschern an einem Feuerlöschtrainer. Danach kamen größere Einsatzmittel zum Einsatz. Anhand eines Löschfahrzeugs konnten sich die Kollegen und deren Familien mit den vielen verschiedenen Ausrüstungsgegenständen vertraut machen. So konnte sich jeder selbst ein Bild machen mit welcher Schutzausrüstung und Geräten die Feuerwehrleute im Einsatzfall vorgehen und welche physischen Belastungen sich daraus ergeben.

Anschließend wurde die vorher gezeigte Ausrüstung direkt aktiv eingesetzt. Es wurde gemeinsam ein Löschangriff zu einem fiktiven Wohnungsbrand mit Menschen in der Wohnung vorgenommen und somit das taktische Vorgehen der Feuerwehr an einem praktischen Beispiel erläutert.

Dabei konnte sich jeder selbst überzeugen, was hinter der baurechtlichen Formulierung „der 2. Rettungsweg kann über eine mit Rettungsgeräten der Feuerwehr erreichbare Stelle sein“ verbirgt. Es kam hierzu sowohl eine vierteilige Steckleiter als auch eine dreiteilige Schiebeleiter zum Einsatz, die man bei Interesse erklimmen konnte.

Nachdem der Tag mit einer hitzigen Fettexplosion gestartet war, war das Ende ziemlich dunkel und verraucht. Die Brandschutzplaner und Ihre Angehörigen mussten sich in einem stockfinsteren und qualmigen Raum zurechtfinden um zwei Dummies zu retten. Dabei wurde jedem wieder bewusst, wie schwer es ist, eine bewusstlose Person sicher nach draußen zu transportieren.

Als Abschluss eines gelungenen Tages wurde das Feuer dann noch einmal in seiner besten Form genutzt: Um gemeinsam zu grillen und den Nachmittag in geselliger Runde ausklingen zu lassen.

Abschließend waren sich alle einig, dass man die gemachten Erfahrungen sowohl im Berufsalltag als auch für den privaten Notfall gut nutzen kann und so das gegenseitige Verständnis gestärkt wurde.

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