LÖSCHWASSERRÜCKHALTUNG

Im Ereignisfall (Stör- oder Brandfall) kann kontaminiertes Löschwasser die Umwelt verschmutzen. Aus diesem Grund gelten für verschiedenste Gebäudetypen unterschiedliche Vorschriften. Meist werden die Vorgaben zur Planung der Löschwasserrückhaltung auch durch die Genehmigungsbehörden gemacht.

Gruner erstellt gemeinsam im Dialog mit den an der Planung beteiligten Fachleute, dem Bauherren, der Behörde und der Feuerwehr ein objektspezifisches Löschwasserrückhaltekonzept.

Grundlage sind in der Regel folgende Richtlinien und Vorschriften:

  • Richtlinie zur Bemessung von Löschwasser-Rückhalteanlagen beim Lagern wassergefährdender Stoffe (Löschwasser-Rückhalte-Richtlinie - LöRüRL)
  • VDS 2557 Planung und Einbau von Löschwasserrückhalteeinrichtungen
  • VCI-Leitfaden Löschwasserrückhaltung (Chemische Industrie)

Im Zuge der Planung werden folgende Fragestellungen umgesetzt:

  • Risikobewertung zur Ermittlung von Art und Umfang der erforderlichen Löschwasserrückhaltemaßnahmen
  • Praxisnahes und konservatives Abschätzen des zurückzuhaltenden Volumens mit Hilfe von anerkannten Methoden
  • Dokumentation des Löschwasserrückhaltekonzeptes als Bestandteil des Brandschutzkonzeptes bzw. ergänzend zum Brandschutzkonzept